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Der Hund am Fahrrad Ausschließlich für diejenigen gedacht, die ihren Hund am Fahrrad arbeiten lassen wollen! Ausstattung Optimal wäre es, ein Fahrrad zu benutzen mit mindestens 17 KG. Je kleiner der Reifendurchmesser desto besser der Rollwiderstand. Ein tiefer Einstieg, was meist bei Damenfahrrädern üblich ist, erleichtert das Auf - und Abspringen. Fahrräder mit der guten, alten Rücktrittsbremse eignen sich am besten. Cantileverbremsen modernen Typs sollten weich zupackend eingestellt werden. Es ist sinnvoll das Fahrrad mit einem Doppelständer auszustatten, dieser erhöht die Kippsicherheit vor dem Start. Je gröber das Reifenprofil, desto besser. Um den Schwerpunkt und das Gewicht vorteilhaft nach hinten zu verlagern eignen sich hervorragend beladene Packtaschen. Zugleinen Diese sollten immer mit einem Ruckdämpfer versehen sein, um den Hund bei ruckartigen Bewegungen zu schützen. Die Leine sollte nicht zu lang sein, damit noch Korrekturen, z.B. beim Überholen von anderen Hunden oder sei es Richtungsänderungen, möglich sind. Geschirr Ein gutes Geschirr sollte gepolstert, reißfest und stabil verarbeitet sein. Es warf weder scheuern noch drücken. Die Atmungsrippen dürfen nicht zusammengedrückt werden und das Geschirr muß den Zug vom Kehlkppf wegnehmen. Es gibt verschiedene Geschirre, Lauf,- Führ - und Trekkinggeschirre, die sich sehr gut fürs Fahrrad eignen. Bei diesen liegt der Anbindering hinter den Schulterblättern. Dieser ist ideal für Hunde, die nicht nur streng in Fahrtrichtung laufen, sondern auch mal seitlich aus der Spur versetzt. Kurskorrekturen lassen sich gut auf den hund übertragen, da der Anbindepunkt in der vorderen Körperpartie liegt. Jetzt kommen wir zu den Langformgeschirren, X-Back, Fishback und Kreuzgeschirr. Sie werden überall dort eingesetzt, wo die Zugleine flach über dem Boden verläuft. Hierbei wird der zug optimal vom Hals weggenommen. Diese kann man nur für Hunde empfehlen, die recht genau in der Spur laufen, außerdem müssen sie optimal passen. Bauchgurt Wir persönlich benutzen Bauchgurte, weil die Zugkraft des Hundes taillenumgreifend über die beiden Anbinderinge auf das breite Gurtband wirkt und zusätzlich hat man noch beide Hände frei. Empfehlenswert auch bei langen Wanderungen. Allerdings ist es auch schon mal vorgekommen, daß so mancher Hundebesitzer von seinem Hund vom Fahrrad geholt wurde. Dieses gewisse Risiko besteht allerdings immer. Folglich empfiehlt sich immer ein guter Fahrradhelm. Sollte jemand diese Möglichkeit nicht wahrnehmen wollen, dann kann er auch eine sogenannte Fahrradzugvorrichtung benutzen. Fahrradzugvorrichtung Sie haben den Vorteil, daß die Zugvorrichtung direkt am Fahrradrahmen befestigt ist. Unkontrollierte Bewegungen des Hundes wirken sich nicht direkt auf den Menschen aus wie z.B. beim Bauchgurt. Anmerkung: Wichtig wäre es, daß der Hund einige Grundkommandos beherrscht, auf die er auf Zuruf reagiert. Beispiel: links, rechts, stop oder halt, vorbei (beim Überholen) und lauf natürlich. Der Hund sollte niemals mit vollem Magen laufen sowie bei warmen oder schwülen Wetter nicht belastet werden. Zu vermeiden sind möglichst Asphaltstraßen.
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