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Norwegischer
Elchhund, grau
Im
Jahre 1865 lieferte der Elchhund „Gamle Bamse Gram“ das Vorbild des heutigen
Standards. Nach der frühen Aufstellung des Standards gilt der Norwegische
Elchhund seit dieser Zeit als echte anerkannte Rasse, deren Züchtung nach
diesem Standard betrieben wird. Sie sind nicht durch Modezucht verändert. Die
Rute wird eng gerollt über dem Rücken getragen. Das Fell besteht aus weicher,
geschlossener Unterwolle und dichtem Deckhaar. Um den Hals bildet es einen
Kragen, was zusammen mit den energisch blickenden
dunklen Augen, den aufrecht
stehenden Ohren und der über dem Rücken getragenen Rute dem Hund sein
einzigartiges Aussehen verleiht. Berichten
zufolge wurden bereits 1877 fünfzehn
Norwegische Elchhunde anläßlich der ersten Hundeausstellung in Norwegen vorgeführt. Auch
für Nichtjäger ist er ein angenehmer Hausgenosse.
Er ist ein anhänglicher, temperamentvoller Haushund, der im Allgemeinen
zwar nicht angreifend, aber aufmerksam und bellend Haus und Familie verteidigt.
Seine auffallende Menschenfreundlichkeit der betreuenden Familie gegenüber ist
faszinierend. Es
wäre zu wünschen, dass diese vorzüglichen Hunde in Jägerkreisen außerhalb
Skandinaviens größeres Interesse finden würden. Einige Norwegische Elchhunde
werden bei uns von Jägern und Förstern im jagdlichen Einsatz geführt. Man
muß ihm eine Beschäftigung bieten, sonst kommt er auf „dumme Gedanken“. Text: Waltraud Dross |
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