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Alaskan Malamute
Alaskan Malamute Grönlandhund Samojede Siberian Husky

 

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Malamute-Links

Die ersten Menschen, die über Beringia von Asien aus nach Amerika einwanderten, waren die Urahnen der heutigen Indianer. Sie kamen in einer kleinen Zwischenwarmzeit vor ca. 30.000 Jahren. Aber die Gletscher der letzten Eiszeit deckten ihre Spuren wieder zu. Erst 10.000 Jahre später kamen die Eskimos. Sie besiedelten das Eizeitland Beringia. Aber als auch diese Eizeit sich dem Ende zuneigte, mußten sie Beringa verlassen. Sie zogen zurück nach Sibirien und auch nach Osten, nach Alaska zur Hutson Bay und nach Grönland. Seit etwa 12.000 Jahren gibt es also im Norden Amerikas zwei Kulturen die nichts miteinander zu tun hatten. Die Indianer in den endlosen Wäldern mit ihren Hunden und die Eskimos in der baumlosen Steppe mit ihren Nordlandhunden. Die Eskimos lebten vom Fischfang und Jagen auf Robben, Walrosse, Seelöwen, Wale und Eisbären. In ihrer extrem lebensfeindlichen Umwelt entwickelten sie ausgeklügelte Waffen und technische Hilfsmittel die ihr Überleben erleichterten. Längs den Ufern des Kotzebue-Sound im nordwestlichen Alaska waren die Malemiuts angesiedelt. Sie galten als ein Stamm von hochstehendem Typus, waren groß, impolsante Menschen, glücklich und liebenswürdig. Sie fertigten perfekte Schlitten an und besaßen ausdauernde Hunde die voller Schönheit waren. Diese Hunderasse wurde nach dem Stamm benannt.Sie benutzten sie als Zughunde,a ber auch ebenso als Packhunde, denn so konnten die Menschen auch unwegsames Gelände passieren. Dieses raue Leben das dennoch voller Ruhe und Harmonie war dauerte nicht lange an, denn 1868 verkauften die Russen das wie sie meinten, wertlose Land im Norden für 7,2 Millionen $ an die Us-Amerikaner, die dort auf Gold stießen. Der Goldrausch setzte ein und dabei wurden die Eskimos rücksichtslos verdrängt und so auch die Malemuits. Ihre Hunde die Malamuts, wurden als Lastenträger und Sportgeräte von den weißen Goldgräbern eingesetzt. Regelmäßig fanden Schlittenhunderennen statt. Sie waren eine sehr beliebte Abwechslung bei den Goldgräbern. Als 1909 die Siberian Huskies nach Alaska kamen und erfolgreicher bei den Rennen liefen, als die Alaskan Malamuts, setzte die Gier nach dem schnelleren Siberian Husky ein. Und so kam es, daß die kräftigen Malamuts in Vergessenheit gerieten und wohl sicher im breiten Specktrum der rasselosen " Eskimohunde" aufgegangen wäre. Doch der Amerikaner Dave Irving nahm sich diesen besonderen Hunden an und brachte ein Malamuten-Pärchen mit in den Süden als er Alaska verließ. Fernab von Schnee und Eis begann die Rassezucht.

Erscheinungsbild

Der Alaskan Malamute ist ein kräftiger Hund mit kompaktem Körperbau. Er zeigt seine Haltung voller Stolz. Seine Kraft und Ausdauer lassen den Schwerathleten unter den Nordlandhunden erkennen. Ihm liegen die langen Strecken mehr, als die Kurzstrecken wie Sprints und Spurts. Überaus zäh ist dieser Naturbursche, der einen üppig tragenden Schutzmantel trägt, um den dichten wolligen inneren Mantel zu schützen. Seine Rute trägt er locker wedelnd wie eine Schmuckfeder.

Charakter

Ein gutgehaltener Malamute ist ein sehr menschenfreundlicher Hund. Mit seiner Verspieltheit und seiner Fröhlichkeit überrascht er einen immer wieder von Neuen. Neugierig nimmt er Fremde gelassen zur Kenntnis. Aufgrund seiner liebenswerten Art, ist er als Wach - und Schutzhund nicht geeignet. Fremden Artgenossen gegnüber ist er nicht gut gesonnen, darum ist immer Vorsicht geboten. Es sei denn, es handelt sich um sein eigenes Rudel. Um einen Malamuten zu erziehen, ist es wichtig, ihn von anfang an klar zu machen, wer der Boss ist. Dieses sollte konsequent und klar erfolgen. Denn ein solches Kraftpaket ist nur schwer zu halten, wenn er einmal durchgeht. Der Alaskan Malamute ist ein sehr instinktstarker, freiheitsliebener Hund. Seinem leidenschaftlichen und ausgeprägten Jagdtrieb kann man nur schwer Herr werden.

Haltung

Der Alaskan Malamute ist ein arbeitsbegeisterter Hund, er liebt es weite Touren zu laufen, natürlich am liebsten mit seinen Artgenossen vor dem Schlitten. Es wäre geradezu grausam, diesen bemerkenswerten Hund nicht zu beschäftigen. Unausgelastet könnte er zudem unberechenbar werden. Er benötigt viel Platz und den ständigen Kontakt zu seinem Besitzer. Wegen seines Jagdtriebes ist es von Nöten, sein Freigelände ausbruchssicher nach oben und nach unten zu gestalten, denn auch er buddelt übrigens sehr eifrig. Der Alaskan Malamute eignet sich ausgezeichnet als Packhund, Zughund vor dem Trainingswagen / Schlitten, für lange Strecken am Fahrrad, für alle anderen ausdauernden Wanderungen und er ist auch für Agility zu begeistern.

 

 

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Stand: 02. November 2000