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Shiba Inu
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Shiba Inu

„Viel Hund in kleiner Verpackung" - So läßt sich der kleinste der japanischen Nordischen umschreiben. Der Shiba ist in jeder Beziehung ein Urhund. Hier hat der Mensch durch züchterische Manipulation weder eine Veränderung im Äußeren herbeigeführt, noch Einfluß auf die ureigensten Instinkte des Shiba zu nehmen versucht, was sein intaktes Sozialverhalten bestätigt. Der fuchsänliche, intelligente Shiba wird in Japan noch immer als Jagdhund auf Kleinwild und Vögel geführt. Aber auch bei der Bären- und Wildschweinjagd findet der mutige Kerl Verwendung. In dem Gebirge von Mitteljapan bezeichnet man die Shiba Inu gebietsverschieden auch als Mino Shiba, Sanin Shiba und Shinshu Shiba.

Größe, Körperbau

Kleiner gut proportionierter stabil gebauter Hund mit starken Knochen und gut entwickelter Muskulatur. Der Shiba Inu hat eine Schulterhöhe von 38 cm bis maximal 41 cm.

Fell

Grob und kurz ist das Deckhaar, weich die Unterwolle. Hauptsächlich einfarbige Exemplare kommen bei den Shibas vor. Die Fellfarben sind rot, schwarz, weiß, sesam und gestromt.

Charakter/Temperament

Der Hund ist von natürlicher Wesensart, lebhaft, unternehmungslustig, anhänglich und führig, aber auch kühn und sehr aufmerksam. Auf Grund seiner Größe ist der Shiba auch in einer Wohnung gut zu halten, vorausgesetzt, daß ihm viel Auslauf gewährt wird. Die Hündin ist anschmiegsamer, wo gegen der Rüde oft eine stärkere Hand benötigt.

Geschichte

Der Shiba Inu ist eine uralte ursprünglich japanische Rasse. Das Wort "Shiba" weist auf etwas Kleines hin, auf einen kleinen Hund. Sein natürlicher Lebensraum war die bergige Gegend am japanischen Meer, wo er für die Jagd auf kleines Wild und auf Vögel verwendet wurde. Je nach Ursprungort bestanden kleine Unterschiede zwischen den Tieren innerhalb der Rasse.
Als in der Zeit zwischen 1868 und 1912 Jagdhunde wie die englischen Setter und Pointer in Japan eingeführt wurden, wurde die sportliche Jagd zu einem bevorzugten Zeitvertreib im Lande, und Kreuzungen zwischen den Shiba Inu und diesen englischen Jagdhunden wurden häufig vorgenommen; ein Shiba Inu reiner Abstammung wurde zur Seltenheit, und sogar in seinem natürlichen Lebensraum kamen Vertreter dieser Rasse nur in sehr beschränkter Anzahl vor.
Um das Jahr 1928 begannen Jäger und Gelehrte sich um die Erhaltung des reinrassigen Shiba Inu zu kümmern, indem sie die wenigen reinen Blutinien erhielten; im Jahre 1934 wurde ein einheitlicher Standard aufgestellt. 1937 wurde der Shiba Inu zum "Naturdenkmal" erklärt, worauf die Rasse bis zum Erreichen des heute bekannten vorzüglichen Erscheinungsbildes gezüchtet und verbessert wurde.

 

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Stand: 02. November 2000