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FCI-Standard-Nr. 42 / 01.10.1999 / DSchwedischer Elchhund (Jämthund)Übersetzung: Dr. J.-M. Paschoud und Frau R. Binder-Gresly Ursprung: Schweden Datum der Publikation des gültigen Originalstandardes: 01.10.1999 Verwendung: Jagdhund Klassifikation FCI: Kurzer geschichtlicher Abriss: Der schwedische Elchhund (Jämthund) ist erst im Jahre 1946 als Rasse anerkannt worden. Nichtsdestoweniger handelt es sich um eine sehr alte Hunderasse, die bereits bekannt ist, seitdem der Norden Schwedens bevölkert ist. Der Grund für diese späte Anerkennung liegt darin, dass der kleinere norwegische Elchhund und der Jämthund für ein- und dieselbe Rasse gehalten wurden. Diese Ansicht erwies sich schließlich als unbegründet. Der Jämthund wird hauptsächlich zur Jagd auf den Elch verwendet, aber er ist, besonders früher, auch zur Jagd auf den Bären und den Luchs eingesetzt worden. Deshalb muss dieser Hund besonders kräftig und ausdauernd sein. Allgemeines Erscheinungsbild: Der Jämthund ist ein großer, rechteckig gebauter, sauber umrissener und kräftiger Spitz. Er ist gut gewachsen, aber zugleich behend und stattlich. Sein Körper soll weder lang noch zu schwer sein. Verhalten / Charakter (Wesen): Mutig und energisch, aber auch beherrscht und ruhig. Kopf: Sauber umrissen und länglich, verhältnismäßig breit zwischen den Ohren. Oberkopf: Schädel: Leicht gewölbt. Stop: Deutlich, aber nicht zu ausgeprägt. Gesichtsschädel: Fang: Die Länge des Fangs, vom Nasenschwamm zum Stop gemessen, ist etwas kürzer als die Distanz vom Stop zum Hinterhauptbein. Der Fang verjüngt sich allmählich gegen die Nase zu. Von oben und von der Seite gesehen darf er nicht spitz sein, sondern stumpf. Der Nasenrücken ist gerade, breit und kräftig. Lippen: Eng anliegend. Kiefer/Zähne: Tadelloses, regelmäßiges und vollständiges Scherengebiss. Backen: Trocken Augen: Ihre Form ist leicht oval und ihre Farbe braun. Der Ausdruck ist aufgeweckt, aber ruhig. Ohren: Hoch angesetzt, spitz zulaufend, aufgerichtet mit harter Ohrmuschel, beweglich, etwas länger als ihre Breite am Ansatz. Die Innenseite des Ohres ist gut mit Haar bewachsen. Hals: Klar umrissen, kräftig, von guter Länge. Körper: Kraftvoll und sauber umrissen; seine Länge übertrifft leicht die Widerristhöhe. Rücken: Gerade und vom Widerrist zur Kruppe hin leicht abfallend. Lenden: Breit und gut entwickelt. Kruppe: Breit und nur wenig abfallend. Brust: Gut tief, mit gut gewölbten Rippen. Untere Profillinie und Bauch: Der Bauch ist leicht aufgezogen. Rute: Hoch angesetzt, von mittlerer Länge, gleichmäßig dick. Sie wird nicht allzu eng eingerollt über dem Rücken oder in Rückennähe getragen. Die Behaarung ist dicht, aber ohne Fransen. Gliedmaßen: Vorderhand: Schultern: Schulterblatt lang, gut schräg nah hinten geneigt. Ellenbogen: Gut an der Brust anliegend. Unterarm: Gerade, trocken, von kräftiger Knochenstruktur. Vorderpfoten: Kräftig, leicht oval, gerade nach vorn gerichtet; Zehen eng aneinanderliegend. Hinterhand: Allgemeines: Von hinten gesehen sind die Hinterläufe parallel. Knie: Gut gewinkelt. Sprunggelenk: Gut gewinkelt. Hintermittelpfoten: Wie Vorderpfoten. Gangwerk: Die Bewegung ist voller Kraft, frei und raumgreifend. Im Trab konvergieren die Läufe in Richtung der Mittellinie (single tracking). Haarkleid: Haar: Das Deckhaar ist ziemlich eng anliegend, aber nicht flach. Die Unterwolle ist kurz, weich, von heller Farbe, vorzugsweise crémefarben. Das Haar ist kurz am Kopf und auf den Vorderseiten der Läufe, länger an Hals, Brust, Oberschenkel, Hinterseite der Läufe und an der Rute. Farbe: Helleres oder dunkleres Grau. Charakteristische Abzeichen: hellgrau oder crémefarben seitlich am Fang, an der Kehle, am Bauch, an den Läufen und unter der Rute. Sogenannte Wolfsabzeichen. Größe: Widerristhöhe: Idealgröße für Rüden: 61 cm Idealgröße für Hündinnen: 56 cm Toleranz +/- 4 cm. Fehler: N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. |
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