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FCI-Standard-Nr. 135 / 21.10.1996 / DSchwedischer Lapphund (Svensk Lapphund)Übersetzung: Dr. J.-M. Paschoud und Frau R. Binder-Gresly Ursprung: Schweden Datum der Publikation des gültigen Originalstandardes: 11.09.1989. Verwendung: Hütehund, heute hauptsächlich als Gesellschaftshund gehalten. Klassifikation FCI: Kurzer geschichtlicher Überblick: Der schwedische Lapphund, ein nordischer Spitz, wurde früher von den nomadischen Läppländern zum Treiben der Rentierherden verwendet. Er ist im hohen Norden seit Jahrhunderten bekannt. Allgemeines Erscheinungsbild: Dieser typische Spitz ist etwas weniger als mittelgross und zeigt eine stolze Kopfhaltung. Sein Haarkleid ist wetterfest Wichtige Proportionen: Rechteckige Körperform Verhalten / Charakter (Wesen): Lebhaft, wachsam, freundlich und liebevoll. Der schwedische Lapphund ist sehr gelehrig und arbeitsfreudig. Seine Befähigung als Wach- und Treibhund war von grossem Nutzen im Rentierhandel. Er ist vielseitig und geeignet für Obedience, für Agility, als Hütehund, für die Fährtenarbeit, usw. Er sit leicht erziehbar, sehr ausdauernd und zäh. Kopf: Oberkopf: Schädel: Etwas länger als breit; Stirn gerundet; Hinterhauptbein nicht klar betont. Stop: Sehr stark ausgeprägt. Gesichtsschädel: Nase: Vorzugsweise schwarz, oder sehr dunkel gefärbt. Fang: Seine Länge übertrifft ein wenig 1/3 der Gesamtlänge des Kopfes. Er ist kräftig und verschmälert sich allmählich zur Nasenkuppe hin. Der Nasenrücken ist gerade. Lefzen: Straff anliegend. Gaumen und Lefzen stark pigmentiert. Kiefer/Zähne: Scherengebiss, Zähne gut entwickelt und regelmässig angeordnet Augen: Weit auseinanderliegend, rund, ziemlich gross, aber nicht hervorquellend. Braun, vorzugsweise dunkelbraun, ausdrucksvoll. Die Liedränder sind stark pigmentiert. Ohren: Dreieckig, breit am Ansatz, klein, aufgerichtet, an ihrem Ende leicht abgerundet. Sie sind weit voneinander abgesetzt und sehr beweglich. Halb aufgerichtete Ohren sind unerwünscht, aber nicht ausschliessend. Hals: Von mittlerer Länge, trocken, kräftig. Körper: Gedungen, in der Länge die Widerristhöhe leicht übertreffend. Rücken: Horizontal, kräftig, bemuskelt, elastisch. Lenden: Kurz und breit. Kruppe: Verhältnismässig lang und breit, gut bemuskelt, leicht abfallend. Brust: Ziemlich tief, bis zu den Ellenbogen reichend. Rippenkorb verhältnismässig lang, oval; die letzten Rippen sind gut entwickelt. Gut ausgebildete Vorbrust. Das Brustbein ist gut betont. Untere Profillinie und Bauch: Der Bauch ist leicht aufgezogen. Rute: Ziemlich hoch angesetzt; wenn sie man sie gerade nach unten zieht, reicht sie bis zum Sprunggelenk. In der Bewegung wird sie über den Rücken eingerollt getragen. Gliedmassen: Vorderhand: Die Vorderläufe sollten an Schulter und Ellenbogen entsprechend gewinkelt sein, um einen guten Vortritt zu ermöglichen Schultern: Schulterblatt gut schräg anliegend Ellenbogen: Dicht an der Brust anliegend Vorderarm: Gerade, kräftig, parallel, sowohl im Stand als auch in der Bewegung. Vordermittelfuss: Ausreichend schräg Vorderpfoten: Kräftig, oval, mit eng anliegenden Zehen; die Ballen sind wiederstandsfähig und elastisch; die Pfoten sind gut mit Haar bedeckt, auch zwischen den Ballen; Krallen und Ballen sind stark pigmentiert. Hinterhand: Allgemeines: In Knie- und Sprunggelenk gut, aber nicht übertrieben gewinkelt. Oberschenkel: Muskulös. Sprunggelenk: Tief angesetzt, um einen kräftigen Schub zu gewährleisten. Afterkrallen sind unerwünscht. Hinterpfoten: Wie die Vorderpfoten. Gangwerk: Die Bewegung ist leicht und federnd, raumgreifend, mit gutem Schub. Haarkleid: Haar: Üppiges doppeltes Haarkleid. Das Haar ist vom Körper gerade abstehend. Die Unterwolle ist dicht und sehr fein gelockt. Kurz am Kopf und an der Vorderseite der Läufe. Länger an der Brust, an der Hinterseite der Läufe und an der Rute. An der Rute ist das Haar buschig, lang und dicht. Um den Hals herum bildet das Haar einen Kragen. Farbe: Meistens einfarbig schwarz; bronzierte Verfärbung ist charakteristisch. Früher war ein lederbraunes Haarkleid über lange Zeit verbreitet. Weiss ist zulässig an der Brust, auf den Pfoten und an der Spitze der Rute; mehr Weiss ist unerwünscht Größe und Gewicht: Widerristhöhe: Fehler: Schwerer Fehler: Ausschließender Fehler: N.B.: Rüden müssen zwei normal entwickelte Hoden aufweisen, welche sich vollständig im Hodensack befinden. |
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